Esgibt 18 verschiedene Pinguinarten, die man 6 Gattungen zuordnet. MancheForscher zählen die Unterarten mit und kommen so auf bis zu 22 Arten.

Die Pinguine der Gattung Aptenodytes
brüten ein Ei in einer Bauchfalte aus.

  • Kaiserpinguin
  • Königspinguin

Die Pinguine der Gattung Pygoscelis
brüten in Nestern aus Steinchen.

  • Adéliepinguin
  • Kehlstreif- oder Zügelpinguin
  • Eselspinguin

Die Pinguine der Gattung Megadyptes
brüten in Höhlen.

  • Gelbaugenpinguin

Die Pinguine der Gattung Spheniscus
brüten auch in Höhlen.

  • Magellanpinguin
  • Humboldtpinguin
  • Galápagospinguin
  • Brillenpinguin

Die Pinguine der Gattung Eudyptes
brüten auf hohen Felsenklippen.

  • Macaroni- oder Goldschopfpinguin
  • Haubenpinguin
  • Felsenpinguin
  • Kronenpinguin
  • Dickschnabelpinguin
  • Snares-Dickschnabelpinguin

Die Pinguine der Gattung Eudyptula
brüten in Höhlen.

  • Zwergpinguin
  • Weißflügelpinguin
Humboldtpinguine
Humboldtpinguine leben in Südamerika. Sie sehen so ähnlich aus wie die Magellanpinuine, die auch dort leben.
Humboldtpinguine haben ein weißes Kehlband und darunter ein schwarzes Band, das sich an den Seiten runter zieht.
Auf den Bäuchen haben sie kleine schwarze Flecken.
Der Schnabelansatz ist rosa und die Augen sind auch rosa umrandet.
Von allen Pinguinarten sind die Humboldtpinguine und die Brillenpinguine am häufigsten in Zoos zu sehen.
Sie nisten in Höhlen. In den Zoos bekommen sieHöhlen gebaut aber in Freiheit graben sie Höhlen in Guano. Das ist einWort für eine Mischung aus hauptsächlich Vogeldreck, Knochen,Grashalmen und Federn.
Die Menschen nehmen jetzt aber den Guano weg,um ihn als Dünger zu nehmen und deshalb müssen die HumboldtpinguineErsatzhöhlen in Sand- oder Erdlöchern buddeln.
Das ist einer der Gründe warum sie heute zu den bedrohten Tierarten gehören.
Sie legen immer zwei Eier. Das tun aber auch die meisten andern Pinguin-Arten.
Die Babys sind, wenn sie geboren werden, noch heller als die Eltern und das schwarze Band und die Flecken fehlen.
Ein ausgewachsener Humboldtpinguin ist ungefähr 55 cm groß und wiegt 4-5 Kilo.
Er kann bis zu 10 Jahre alt werden.

DenNamen haben die Humboldtpinguine von Alexander von Humboldt bekommen.Das war ein deutscher Forscher. In Forscher-Lateinisch heißt derHumboldtpinguin
"Spheniscus humboldti".
(Die Photos hab ich im August 2006 im Kölner Zoogemacht. Und die Großen haben getippt was ich gesagt habe, weil ich dasnicht so schnell und richtig kann.)



Brillenpinguine

Brillenpinguinesind häufig in Zoos zu sehen und sehen den Humboldtpinguinen sehrähnlich. Deshalb muss man genau hinschauen um den Unterschied zubemerken. Die Brillenpinguine sind nur an den Augen rosa, nicht amSchnabelansatz wie die Humboldtpinguine.
Brillenpinguine leben an der Südküste Afrikas.
Sie brüten in Höhlen, die sie mit ihren kräftigen und großen Füßen 30-90 cm tief in den Boden graben.
Das Weibchen legt immer zwei Eier.
Die Küken sind dunkelbraun gefiedert und müssen mehrfach durch die Mauser um wie die Großen auszusehen.
Die Kolonien sind öfter auf den Inseln vor der Küste als auf dem Festland.
DieMenschen sind für die Brillenpinguine eine Gefahr wegen desSchiffsverkehrs und wegen Ölverschmutzung des Wassers und Plastikmüll,in dem sie sich verfangen und schwer verletzen können. Die Menschenfangen auch zu viele Fische weg, die die Brillenpinguine zum Essenbrauchen.
Ein erwachsener Brillenpinguin ist ungefähr 55 cm groß und 4-5 Kilo schwer. Er kann bis zu 10 Jahre alt werden.

Urzeit-Riesenpinguin war rund 1,5 Meter hoch

Washington(dpa) - Forscher haben in Peru die versteinerten Überreste einesriesigen Pinguins ausgegraben. Dieser Vogel wurde rund 1,5 Meter großund trug einen mehr als 20 Zentimeter langen, dolchartigen Schnabel.


Das berichten Forscher umJulia Clarke von der North Carolina State University in Raleigh(US-Staat North Carolina) in den "Proceedings" der US-Akademie derWissenschaften (online vorab veröffentlicht).

Der Analyse zufolge lebtendie schwarz gefiederten Vögel der Antarktis viele Millionen Jahrefrüher auf der Erde als bisher angenommen und gediehen sogar bei dendamals herrschenden wärmeren Temperaturen prächtig.

Der Riesen-Pinguin namens Icadyptes salasiwar vor 36 Millionen Jahren an der Südküste des heutigen Perusbeheimatet. Eine andere, ebenfalls von den Forschern in Peruausgegrabene Art, war zwar nur halb so groß. Das Tier mit demlateinischen Namen Perudyptes devriesi lebte dafür aber noch sechs Millionen Jahre früher. 

Die Funde widersprechender bisherigen Theorie, dass Pinguine sich einmal in der Antarktis undNeuseeland entwickelten und von dort ihren Lebensraum vor weniger alszehn Millionen Jahren in Richtung Äquator ausdehnten, erklären dieForscher.

Vielmehr deute dieüberraschende Entdeckung in Peru darauf hin, dass Pinguine bereits 30Millionen Jahre früher als angenommen im Norden der Antarktis - unweitvom Äquator - lebten, noch dazu in einer der wärmsten Zeiten dervergangenen 65 Millionen Jahre.

(Quelle: gmx.net 26.06.2007)