Gedankenzauberei


 Die Gedanken sind frei,
Wer kann sie erraten,
Sie fliehen vorbei,
Wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen,
Kein Jäger erschießen
Mit Pulver und Blei.
Die Gedanken sind frei!

Ich denke was ich will
Und was mich beglücket,
Doch alles in der Still',
Und wie es sich schicket.
Mein Wunsch, mein Begehren
Kann niemand verwehren,
Es bleibet dabei:
Die Gedanken sind frei!
               
Und sperrt man mich ein
In finsteren Kerker,
Ich spotte der Pein
Und menschlicher Werke.
Denn meine Gedanken
Zerreißen die Schranken
Und Mauern entzwei,
Die Gedanken sind frei!

Drum will ich auf immer
Den Sorgen entsagen
Und will dich auch nimmer
Mit Willen verklagen.
Man kann ja im Herzen
Stets lachen und scherzen
Und denken dabei:
Die Gedanken sind frei!.


Sie wollten mich und meinenGeist beherrschen, sie erschufen Personen die ihnen zu Diensten waren.Personen die nicht selbstständig denken können, sondern den Aufträgenfolgen für die sie geschaffen wurden.

Nur eines haben sie nichtbedacht. Der Geist entfaltet sich wie und wo er kann. Zwingt man einKind zu dissoziieren, so wird es das in der nächsten Notsituation vonalleine tun. So sind wir Viele geworden. Sie haben uns benutzt, dochsie konnten uns nicht zerstören, sie haben uns unfreiwillig dasüberlebenswichtige Geschenk gemacht. Die Gedankenzauberei!

Wir haben schon immer Gedankengezaubert, doch in den letzten eineinhalb Jahren haben wir gelerntdass unser Innenleben, Aishas Welten sozusagen, grenzenlos gestaltbar ist. Man kann diesen Lebensraum nach seinen Wünschen und Bedürfnisseneinrichten und ausbauen. Es gibt bei uns schon viele die dies wissenund die es auch praktizieren.

Die Kraft der Gedanken istvielfach nützlich, nicht nur um das Innen schöner werden zu lassen. InNotsituationen mit Flashbacks (Erinnerungsblitzen) kann man positiveGegengedanken prägen die diesen Zustand auflösen helfen. Nichtverzagen wenn es nicht gleich beim ersten mal klappt, so etwas mussgeübt werden! Hier auf dieser Seite möchte ich einige unsererGedankenzauber vorstellen. Viele sind nicht völlig neu - es sindvielmehr Modifikationen dessen, was man in der Traumaliteratur unterImaginationsübungen oder Visualisierungsübungen findet. Wir sind freinach dem Motto: "Was nicht passt wird passend gemacht" vorgegangen.

Eine weitere Einsatzmöglichkeitder Gedankenzauberei ist der Kontakt zu Programmen. Die Täter habenProgramme in uns erschaffen, die es ihnen ermöglichen Macht zubehalten, auch über den direkten Kontakt hinaus. So ein Programm kannz.B. durch einen bestimmten Tag im Jahr ausgelöst werden, oder durcheine Postkarte mit einem Rosenmotiv, oder einer Anzeige in der Zeitungmit bestimmtem Wortlaut. (Diese Liste ist leider unendlicherweiterbar.) Programminhalte sind auch vielfältig. Ein Auftrag kannlauten die Täter zu kontaktieren. Ein anderer, sich selbst etwasanzutun oder zu verletzen. Mit der Zeit bekommt man Übung solcheProgramme zu erkennen. Man spürt dass da etwas "Unnatürliches" am Werkist, sieht sich wie ferngesteuert. Wenn man nun Übung hat, kann mansich wehren. Wir haben beispielsweise eine Innenperson die Tagträume,Geschichten und Wünsche sammelt in einem großen Traumfänger. Und ausdiesem Stoff macht sie etwas in das die programmierten Personeneingehüllt und so abgeschirmt werden. Man kann also Programme (=Gedankengespenster) mit positiven Gedanken (= Gedankenzauber)abschwächen und manchmal sogar besiegen.



Tresorübung:

(Bedrängendes und Belastendes sollbewusst dissoziiert werden. Man erschafft sich in Gedanken einen Platz,wo man all das hintun kann, was jetzt zu viel ist und an dem man gradenicht arbeiten möchte. Es besteht dabei jedoch die Möglichkeit alles,oder besser Teile davon, wieder herauszuholen und in der Therapie zubearbeiten.)


Wir stellen uns einen Weg vor,einen grade so langen, dass man von unserem Standpunkt das Zielgebäudeganz in der Ferne sehen kann. Das Gebäude ist ein sehr besonderes, esist groß, aber nicht beängstigend. Es ist in einer hellen, freundlichenFarbe gestrichen und es hat große Fenster mit geöffneten Klappläden.Das Haus ist zweistöckig mit einem ausgebauten Dachgeschoss. Vor demGebäude liegt ein weitläufiger Park mit großen, alten Bäumen. Umhineinzugelangen muss man ein altes, schmiedeeisernes Tor öffnen, dasleise quietscht. Das Gebäude ist ein Ort der Begegnung, ich gehe gernehin und es steht unter dem Schutz etwas ganz Mächtigem, Gutem. Ich geheden Weg von meinem Standpunkt aus auf den Park zu. Ich höre Vögelsingen und die Sonne scheint mir auf die Nase. Unter meinen Füßenknirscht Kies. Als ich das Parktor passiert habe, stehe ich im Schattenalter Eichen. Sie spenden angenehme Kühle. Ich schaue das Haus an. Ichmuss auf die Sonne zulaufen, um hinein zu gelangen. Das Eingangsportalist groß und aus hellem Holz mit Schnitzereien. Märchenfiguren sind indas Holz eingekerbt. Ich öffne die Türe und stehe in einerfreundlichen, hellen Eingangshalle. An den großen Fenstern hängen vonKindern gebastelte Fensterbilder und bunte Seitenschals. Von derEingangshalle aus geht eine breite, hell erleuchtete Treppe in denersten Stock. Ich folge ihr und finde mich in einem gemütlichen Gangwieder. Die Wände sind in orangefarbener Schwämmchentechnik bemalt.Überall hängen Bilder von bekannten Künstlern. Direkt neben der Tür,auf die ich zusteuere hängt Monets Seerosenteich. Ich öffne die Tür zumeinem Tresorraum, ein Raum, der speziell darauf zugeschnitten ist,meine Last aufzubewahren. In dem Raum steht ein großer Tresor. Eröffnet sich und schließt sich mithilfe der Fingerprint-Erkennung. Ichmache ihn auf und stelle mich davor. Nun lege ich all den Ballast ausmeinem viel zu schweren Rucksack in den Tresor-Innenraum. Da kommt einganz schöner Berg zusammen. Ich staple die Dinge gut, damit nichtskaputtgeht. Denn einiges kann ich sicher noch mal brauchen. Dann legeich einen guten Wunsch mit hinein, damit die enthaltenen Dinge inbearbeitbare Portionen geteilt werden. Dann schließe ich perFingerprint die Tür. Ich gehe noch einmal rund um den Tresor,vergewissere mich an der Tür, dass sie auch wirklich zu ist, kehre demTresor dann den Rücken und verlasse den Raum. Ich gehe wieder dengemütlichen Gang entlang auf die breite, helle Treppe zu. In derEingangshalle halte ich kurz inne, schaue mich nochmal wohlwollend umund mache mich dann auf meinen Weg nachhause. Im Park begegnet mir einHund, ansonsten ist es still, bis auf das Zwitschern der Vögel. Amgroßen schmiedeeisernen Tor drehe ich mich noch einmal kurz zum Hausum, dann gehe ich den Kiesweg bis zu mir nachhause. Dort mache ich mireine schöne Tasse Tee und freue mich, dass ich etwas loswerden konnte.


Mein Stern:

(Eine Wohltu-Übung für unterwegs. Sieist echt Gold wert, weil man sie problemlos in Bus und Bahn, auf derStraße und überall anwenden kann, ohne dass ein Außenstehender wasmerkt.)


Man stelle sich vor, es gäbeeinen kleinen, freundlichen Stern, der nur einem selbst gehört. DieserStern ist da, um uns zu schützen. Er steht am Himmel über uns, grade dawo wir stehen und er folgt unserem Weg. Wir müssen garnichts tun dafür,unser Stern folgt uns, weil er das gerne tut. Wenn wir den Sternbitten überschüttet er uns mit Licht. (Die Farbe ist frei wählbar, wirmögen meist am liebsten warmes, orangefarbenes Licht.)

Das Licht fließtwie ein großer Wasserfall auf uns herab und bedeckt uns mit einerorangefarbenen Schutzschicht. Innen ist es angenehm warm und wir fühlenuns sicher. Kein Einfluss von außen kann uns mehr etwas anhaben. DerStern spendet so lange Licht und Wärme, wie wir es wünschen. Wenn wirihm bedeuten, jetzt genug zu haben, stellt er die Lichtflut ein, gehtaber mit uns weiter, wo auch immer wir hingehen. Der Stern ist immer daund wir wissen, dass wir seine Dienste jederzeit in Anspruch nehmendürfen.


Baumübung:

(Eine Übung, die hilft, sich zu erden, Nahrung und Energie zu erhalten und wieder voll anwesend zu sein.)


Stellt euch eine schöneLandschaft vor. Es muss keine bekannte Gegend sein, eine erfundene tutes auch. Es muss nur eine Landschaft sein, die einen durch und durchpositiven Eindruck auf euch macht. Es ist gut, wenn ihr euch wohl fühltund gerne dort seit. Plötzlich fällt euer Blick auf einen großen,starken Baum. Der Baum scheint euch magisch anzuziehen. Ihr möchtetgerne hingehen und diesen einzigartigen Baum berühren, spüren, riechen.Nun nehmt ihr vorsichtig Kontakt zu diesem Baum auf, der eine sopositive Wirkung auf euch hat. Ihr seht ihn an und erfreut euch anseinem Stamm und deinen Blättern. Vielleicht trägt er sogar Blüten oderFrüchte. Wenn ihr mögt, könnt ihr euch mit dem Rücken an seinen Stammlehnen und in seine Krone sehen. Ihr könnt den Geruch der Rinde riechenund ein sanfter Wind trägt euch den Duft der Früchte oder Blüten zu.Wenn euch die Vorstellung gut tut, stellt euch vor, mit dem Baum einszu werden. Dann könnt ihr spüren, was es heißt in Kontakt mit der Erdezu sein, Wurzeln zu haben, die sich in ihr verzweigen und durch sieNahrung zu erhalten - einfach so, ohne etwas dafür tun zu müssen.Spürt, dass ihr Blätter habt, die die einzigartige Fähigkeit haben,Sonnenlicht zu fangen und in Energie umzuwandeln. Überlegt nun, welcheArt von Nahrung ihr grade gerne von der Erde und der Sonne geschenktbekommen würdet. Ist es körperliche Nahrung, seelische oder geistigeNahrung? Macht euch so genau wie möglich klar, welche Nahrung ihr jetztbraucht. Stellt euch vor, dass Sonne und Erde euch genau diese Nahrungschenken. Spürt, dass ihr euch mit der Erde verbunden fühlt und dasssie euch etwas schenkt, wodurch ihr wachsen könnt, wie und wohin auchimmer. Löst euch nun langsam von eurem Baum. Ihr könnt ihm AufWiedersehen sagen und ihm versprechen, dass ihr wiederkommen werdet.Und das verspricht euch auch der Baum, dass ihr jederzeit zu ihm kommenkönnt und er euch helfen wird, Nahrung zu bekommen. Bedankt euch beieurem Baum für seine große Hilfe. Kehrt jetzt mit den Gedanken wiederin den Raum zurück, in dem ihr grade seid.



Bei Geräuschflashbacks, sowie Gefühls- und Schmerzflashbacks helfen bei uns folgende Vorstellungen, die L. aufgemalt hat.




Der Geräusche-Neutralisator
Schmerz-Flashback-Neutralisator
Unsere jüngste Helferin ist sehr geschicktdamit für alle Lebenslagen Hilfsmittel zu "zaubern". Hier seht ihreine Schutzblase die als mobile Rettungsinsel gedacht ist, eine Artsicherer Ort für unterwegs. Jeder der in Not ist kann mit Hilfe einerSchutzblase sofort gerettet und an den nächstgelegenen sicheren Ortgebracht werden.