Ressourcen


 

Notfallkoffer:

Was kann ich tun wenn es mir nicht gut geht?

  1. Gitarre spielen und Singen
  2. Etwas schönes lesen
  3. Etwas für mich aufschreiben
  4. Rescuetropfen nehmen (Bachblütenmischung für Krisen)
  5. Meine Duftbar schnuppern (Sammlung ätherischer Öle)
  6. Meinen Igelball drücken (Leichter Schmerzreiz ohne Verletzung)
  7. Ein Bad nehmen oder duschen (warm aber nicht zu heiß)
  8. Etwas malen (eventuell vorher ein Thema wählen)
  9. Photos von Freunden betrachten (hilft bei Einsamkeit)
  10. Mit Olli knuddeln (unser riesengroßer Kuschellöwe)
  11. CDs hören (bei Flashbacks helfen oft Kinderlieder oder Hörspiele)
  12. Etwas Gesundes essen (einfache Art, sich was Gutes zu tun)
  13. Handarbeiten (am besten Tätigkeit, bei der man nicht nachdenken muss)
  14. Geschichten erzählt bekommen (wenn man nicht alleine ist...)
  15. Besuch haben (oft hilft es, wen einzuladen)
  16. Etwas spielen (manchen Spiele kann man innerhalb des Systems spielen, andere besser mit Freunden)
  17. Tanzen (Bewegung macht glücklich!)
  18. Klavierspielen
  19. Regenmacherund Oceandrum (Zwei Instrumente, die sehr schöne Geräusche machen. Das eineähnelt dem Regen, das andere dem Meeresrauschen.)


Ressource: Schlaf

Tipps zum besseren Schlafen findest du im Kapitel Schlafstörung im Drop Down Menue.


Ressource: Wärme

Wärmekann man in ganz verschiedenen Arten finden und nutzen. Wir haben immerein Arsenal an Wärmeflaschen zuhause, haben grade gestern wieder einezugekauft. Die kann man mit heißem (nicht kochendem!) Wasser füllen undan alle die wehen Körperstellen legen.

Gepriesensei auch die Erfinderin der Körnerkissen. Kirschkernkissen halten dieWärme vorzüglich. Für den Komfort lohnt es sich, zu wissen, dass etwasteurere Kirschkernkissen aus dem Reformhaus meist die angenehmerenKörner enthalten. Diese sind nämlich extra ausgelesen und sind nahezurund.

Fürden Winter habe ich ein lustiges Spielzeug. Es ist ein Bärchen ausPlastik, dass mit einer chemischen Substanz gefüllt ist. Im heißenWasserbad läd man das Bärchen auf. Der Inhalt wird flüssig. So trägtman es in der Tasche mit sich rum und wenn die Finger zu kalt werden,dann knickt man es ordentlich, also nicht zu sanft. Das setzt einechemische Reaktion in Gang, die den Bärcheninhalt hart und warm macht.Die Wärme hält so ca. eine halbe Stunde. Zuhause muss man den Bärendann wieder heiß baden lassen.

Für den Rücken und Nacken gibt es in der Apotheke Wärmeumschläge zu kaufen. Leider sind die richtig tollen nicht ganz billig.

ImSommer liebe ich Lagerfeuer. Egal ob mit Gitarre und singen oder nurso. Ich kann stundenlang in die Flammen sehen und die wärme Spüren. Ichhabe in meiner Jugend oft in Zeltlagern am Feuer geschlafen. Ich liebeden Geruch. Das ist wie ein kleines Wunder, weil ich aus anderenKontexten vor Feuer große Angst habe. Mir graut schon jetzt wieder vorSylvester. Feuerwerk, mit dem die Leute nicht umgehen können, lauteBöller, die mich und viele Hunde in der Nachbarschaft erschrecken undnatürlich die vielen Besoffenen. Das alles stößt mich so sehr ab, dassich Sylvester in der sicheren Wohnung verbringen werde.



Ressource: Atemübungen

Wir haben uns grade mal wieder mit Atemübungen beschäftigt.


Es gibt die einer Imaginationsübung gleicht. Man stellt sicheinfach eine regelmäßige Bewegung vor, bei uns ist es das"Trampolinspringen" weil das eine große Leidenschaft von uns ist. Undman atmet fast automatisch in diesem Rhythmus mit ohne zu verkrampfenoder sich großartig auf den Atmem konzentrieren zu müssen. Man kannwährenddessen einen Igelball halten, der die Verbindung zurAußenrealität erhält.

Eine Atemübung, die angeblich dem Einschlafen zuträglich sein soll ist folgende:
Manatmet tief ein (Atmen in den Bauch, d.h. die Bauchdecke hebt sich und dieFlanken weiten sich! Ich schreibe das deshalb, weil viele unter tief Atmen einlautes Atmen in den Brustkorb verstehen.). Dieses Einatmen ist so kurz undkraftvoll wie möglich und ist von einem Atemgeräusch begleitet. DasAusatmen ist das Wichtige an dieser Übung. Es geschieht ganz langsamund soll unhörbar sein. D.h. der Atem fließt geräuschlos aus dem Körper.
Wirschlafen zwar davon nicht ein, aber gegen Angst und Panik hilft sieperfekt. Bei Angst gerät man ja oft in eine leichte Hyperventilation.Das wird duch langes, bewusstes Ausatmen verhindert.

Ressource: Tröstebuch

Aufeiner Familienfeier haben wir uns inspirieren lassen. Paulchen, unserjüngster Neffe, hatte ein Tröstebuch dabei, das war ein kleinesPhotoalbum mit Bildern von seiner Familie. Wenn er traurig war, hat erdas mit jemandem betrachtet und dann ging es ihm besser.

Wirfallen, wenn es uns schlecht geht, immer völlig aus der Welt. Dann istalles Gute vergessen und vergraben und wir fühlen uns wie der einsamsteMensch auf Erden.

Deshalbhaben wir jetzt auch ein modifiziertes Tröstebuch mit Bildern von füruns wichtigen Personen sowie kleinen Botschaften, Briefausschnitte oderSachen, die uns gemailt wurden. Das haben wir jetzt immer dabei undseitdem stürzen wir nicht mehr ganz so tief, weil eine kleine wackeligeVerbindung zu dem Guten in unserem Leben nicht ganz abreißen kann.


Ressource: Qi Gong

Wir haben Qi Gong im klinischen Kontext kennengelernt. Auch bei dieser Ressource hat es eine Weile gedauert bis wir überzeugt waren. Wir lassen auch hier alles weg was sich schlecht anfühlt. Die Bewegungsübungen fallen uns leichter als z.B. "die eigene Mitte spüren". Aber wie der Name Übung schon sagt führt der Weg ins Weite und man muss sich einfach nur trauen und anfangen.

Wie bei anderen Entspannungsübungen geht auch Qi Gong davon aus dassdurch den Atem das Fließen der Lebensenergie Qi angeregt undBlockaden aufgelöst werden. Durch das Energietraining kann man die Kontrolleüber den Fluss der Lebensenergie erlangen sowie den Willen stärken.

Bekannt sind die Bewegungsabläufe aus dem "Spiel der fünf Tiere" deschinesischen Chirurgen Hua Tuo. Hier werden die natürlichen Bewegungender fünf wilden Tiere Tiger, Hirsch, Bär, Affe und Vogel nachgeahmt.

Man ordnet die Tiere entsprechend ihrer Eigenschaften den fünf Elementen zu:

* behäbiger Bär — Erde
* anmutiger Kranich — Metall
* geschmeidiger Affe — Wasser
* kraftvoller Tiger — Holz
* dynamischer Hirsch — Feuer

Mit der Zeit entstand eine heilgymnastische Bewegungsform. Das "Spielsder fünf Tiere" ist auch noch heute in China sehr beliebt.

Die Wirkung

Generell gilt bei allen Richtungen des Qi Gong, die Lebensenergie zumFließen zu bringen und Atmung, Körperhaltung und Bewusstsein zuverbinden. Die Atemübungen in engem Zusammenhang mit der Beruhigung derGedanken sollen allgemeines Wohlbefinden verschaffen, positiv auf Geistund Nervensystem wirken. Durch die weichen fließenden Bewegungen kannStreß abgebaut werden und es entsteht ein ganz praktischer Effekt: DieKörperhaltung wird verbessert.

Übungen findest Du hier:


Die 8 Alltagsübungen sind (mehr oder weniger) eine Art Streckübungendie nacheinander sämtliche Meridiane dehnen und durchgängig machen. Siewerden als Vorbereitung zu den 18 Figuren und vielen anderen Qi GongÜbungen geübt und machen den Körper geschmeidig.

1. Bewegung der oberen Extremitäten, "Die müden Knochen strecken"
2. Bewegung des Fauststossens (Übung aus dem Kung Fu)
3. Erweitern des Brustkorbs
4. Schwingen der Beine
5. Neigen des Oberkörpers
6. Drehen des Oberkörpers
7. Bewegung der Bauch- und Rückenmuskulatur
8. Springende Bewegung

Dieses Video ist für den Anfang ganz gut geeignet: