Lebensversicherung


Umden Täterkontakt abzubrechen muss man gewisse Vorkehrungen treffen. IhrTerrorregime ist auf Angst aufgebaut, hast du Angst haben sie die Machtund können mit dir machen was immer sie wollen. Deshalb muss eindeutliches Statement her. Eine solche Signaltat ist die sogenannte"Lebensversicherung". Es ist eine Sammlung aller Orts- undPersonendaten die bekannt sind sowie ein paar eigenen Regeln. Bei unslauten die Regeln aktuell:

Er darf keinelebensgefährliche Verletzung passieren und wir dürfen nicht länger alseine Nacht "verloren gehen". Wenn das doch passiert werden allehinterlegten Informationen an die Staatsanwaltschaft übermittelt.Gleiches passiert wenn unseren Außenhelfern (Therapeut, Ärztin,Sozialarbeiterin, Seelsorger, Partner)oder ihren Angehörigen etwaslebensgefährliches widerfährt oder sie verschwinden.

Inder Regel gibt es zu Anfang der Therapie immer Personen im System dieMitteilung machen an den Täterkreis. Wenn nicht muss dieLebensversicherung direkt übermittelt werden.


Umin Sicherheit zu gelangen kann es notwendig oder hilfreich sein einenneuen Namen anzunehmen. Wir haben das schon hinter uns und haben dieInformationen in diesem Text verarbeitet:


Der Weg zurNamensänderung


Am besten fragt man sich zunächstzur zuständigen Stelle in der Stadtverwaltung durch.

Die Namensänderungsstelle kanneine separate Behörde, dem Standesamt oder dem Amt fürStaatbürgerschaft angegliedert sein. Manche Städte habenOnline-Behördenwegweiser wo man so etwas auch ohneTelefonkontakt in Erfahrung bringen kann.

Bei uns war es der Fachbereich Bürgerund Ordnung / Staatsangehörigkeit / Namensänderung.


Weiß man nun an wen man sichwenden muss, empfiehlt sich ein Gespräch mit einemSachbearbeiter. Das ist telefonisch möglich, falls man geradenicht vor Ort ist, günstiger ist allerdings ein persönlicherKontakt.


Dort erfährt man welcheUnterlagen benötigt werden. Da die Namensänderung Sache derGemeinde / Stadt ist, gibt es da leichte Abweichungen.

Wir brauchten folgendes:


  1. aktuellen Geburtseintrag

    Man ruft in seiner Geburtsstadt dasStandesamt an und fordert eine beglaubigte Kopie der Geburtsurkundean. Dafür muss man ca. 8 Euro zahlen.

  2. Polizeiliches Führungszeugnis

    Das hat in unserem Fall dieNamensänderungsstelle selbst angefordert, dafür musstenwir 13 Euro zahlen. Es war möglich, den Antrag mit allennötigen Papieren schon einzureichen, so dass dort nur noch aufdas Führungszeugnis gewartet wurde und dann die Bearbeitungohne weitere Eingaben ab lief. (Uns wurde gesagt, dass es bis zusechs Wochen dauern könne, bis das Zeugnis da ist.)

  3. Namensänderungsantrag

    Das ist ein Formular dass die eigenenBeweggründe erfragt und auch die konkreten Änderungswünsche.Manche Städte machen Vorgaben, wie der Name oder die Namenbeschaffen sein sollen, z.B. wie häufig ein Name vorkommt. Inunserem Fall hatten wir relativ freie Wahl, wobei das Standesamtüberprüft hat ob der Name existiert und für eineFrau geeignet ist. Es durfte kein Name sein der für Frauen undMänner gegeben werden kann. Wir empfehlen Standhaftigkeit, dennunser Name war von der Aussprache her auch für Männer undFrauen üblich, unterschied sich lediglich in der Schreibweise.Und wir wollten gerne zwei Vornamen haben, was auch nicht üblichwar. Wir haben beides genehmigt bekommen.

  4. Einkommensnachweis

    Wenn die Verhältnisse nichtgeklärt sind, Anträge noch nicht bewilligt sind, tut esauch eine vorläufige Einschätzung der voraussichtlichenVermögensverhältnisse.

  5. Gutachten

    Angefordert wurden psychologische oderärztliche Gutachten. Wir haben zwei Gutachten eingereicht, einausführliches psychologisches von unserem ambulantenTherapeuten, ein etwas komprimierteres von unserer Psychiaterin undeine Stellungnahme von unserer Sozialarbeiterin (Traumaberaterin beider Frauenberatungsstelle).

    Es ist gut, wenn die eigene Erklärungmit den Gutachten harmoniert, ebenso wie die Gutachtenuntereinander. Wir empfehlen Networking, alle Hilfe die ihr kriegenkönnt, werdet ihr brauchen. Bringt die Helfer an einen Tisch. Nicht unbedingt leibhaftig, aber man stößt auferstaunlich wenig Gegenwehr, wenn man sie bittet sich telefonischabzustimmen.

    Oft haben Ärzte und Therapeutenihrerseits noch Joker im Ärmel, spezielle Supervisoren oderInformationsquellen.1

Die Bearbeitung kann sehr lange dauern,es wird in der Regel nur eine vage Aussage gemacht wann man nochmalnachfragen kann. In unserem Fall ging aus den Gutachten hervor dassdie Zeit drängt, denn es wäre ungünstig gewesen wennnach dem Umzug noch der alte Name da gewesen wäre. Wir hattendie Bewilligung schon nach acht Wochen.

Man bekommt den Bescheid in Form einesSchreibens dem ein Überweisungsträger beigelegt ist. DieGebühr für die Änderung orientiert sich am Einkommenund daran, wie viel geändert wird. Wir haben zwei Vornamen undeinen Nachnamen ändern lassen und mussten immerhin 150 Eurozahlen, was für uns schon eine ganze Menge ist. Erst wenn mannachweisen kann dass das Geld bezahlt ist, in der Regel durchVorlage eines Kontoauszuges, bekommt man die Urkunde/n ausgehändigt.Das Geld muss innerhalb eines Monats überwiesen werden.


Die Änderung gilt abAusstellungsdatum der Urkunde. Alle Dokumente die vor der Änderungausgestellt wurden sind weiter gültig, man muss nur denPersonalausweis ändern lassen.

Was man ändern muss, sindVersicherungen, Bankdaten und somit auch Anmeldung bei Gas- , Strom-und Telefonanbietern. Der Führerschein bleibt gültig, eskann aber sinnvoll sein ihn ändern zu lassen, gerade wenn manden alten Namen aus Sicherheitsgründen abgelegt hat. DieÄnderung kostet 24 Euro. Man wendet sich an die Stelle, die denFührerschein ausgestellt hat. Die schicken derFührerscheinstelle in der Stadt in der man heute wohnt eine sogenannte Karteikartenabschrift.

Wenn diese eingegangen ist kann manalles vor Ort abwickeln.


Den neuen Personalausweis beantragt manauch bei der Stadtverwaltung, bei uns nennt sich der Bereich„Bürgeramt“. Dafür braucht man ein Passbild, fürdas seit kurzem bestimmte Anforderungen gelten. Diese kann man dortals Formblatt erhalten, sie stehen auch im Passbildautomaten.(Offenes Haar, kein Haarband oder Reif, keine Kopfbedeckung,geradeaus schauen, ausdruckslos blicken, keinesfalls lächeln,...)

Es ist allerdings wirklich schwer, dasselbst hin zu bekommen. Wir empfehlen daher wirklich die Bilder vomFotografen machen zu lassen. Der neue Ausweis kostet 8 Euro.


Das Gesetz über die Änderungvon Familiennamen und Vornamen stammt größtenteils vom05.01.1938

Den genauen Gesetzestext kann man imNetz finden, z.B. bei www.juris.de


1Esempfiehlt sich zu recherchieren, was in ein Gutachten hinein darfund was nicht. Es ist allerdings so dass die Meinungen da etwasauseinander gehen. Es kann schwierig werden wenn von konkretenStraftaten die Rede ist, z.B. Gewalt durch die Eltern. 


Sperre beimEinwohnermeldeamt


Es gibt zwei Arten von Sperren:


  1. ohne Begründung

    Sperrung der Daten fürAdressverkäufe an Versandhäuser und das Telefonbuch

  2. Begründung: Gefahr fürLeib und Leben

    Diese Gefahr ist zu belegen,gegebenenfalls durch gestellte Strafanzeigen oder Gerichtsurteile,in unserem Fall hat eine Vorlage des psychologischen Gutachtens zurNamensänderung genügt. Wenn das Amt die Gefahr„feststellt“ ist sie gegeben und der Auskunftssperre wirdstattgegeben.

    Sie gilt für 2 Jahre und wirdverlängert wenn nach Ablauf die Gründe noch bestehen. Inunserer Stadt wird man sogar schriftlich erinnert, sie zuverlängern.


Besteht eine Sperre, so wird man überjede Anfrage schriftlich informiert und kann dann im Einzelfallentscheiden, wer Auskunft erhält und wer nicht.

Es empfiehlt sich, die Sperre schon vorder Namensänderung einzurichten!




Hier kommen ein paar Informationen zum Anspruch auf Soziale Gelder:


Sozialleistungen


Die Sozialleistungen die man bekommenkann, sind:


  1. Arbeitslosengeld II (ehemalsHartz4)

    für Personen die demArbeitsmarkt noch zur Verfügung stehen, also alle es sei dennsie beziehen Rente.

  2. Grundsicherung

    für Personen die eineunbefristete Rente wegen Erwerbsminderung beziehen.

  3. Hilfe zum Lebensunterhalt (=Sozialhilfe) für Personen die eine befristete Rente beziehen.


Diese Unterscheidung ist von vorneherein wichtig, weil die Leistungen von verschiedenen Behördengewährt werden. Arbeitslosengeld II ist eine Angelegenheit desArbeitsamtes, oder der Agentur für Arbeit.

Grundsicherung und Hilfe zumLebensunterhalt zahlt das Sozialamt. (Bei uns Amt für Gesundheitund Soziales, Abteilung Kriegsversehrte ...wenn man lachen kann,sollte man es tun!)


Die Höhe der Sozialleistungenbemisst sich am Einkommen. Es ist vorgesehen dass das Amt dieWohnung zahlt. Die Miete muss dem jeweiligen Mietspiegel entsprechender von Stadt zu Stadt verschieden ist. Also Sozialamt oderArbeitsamt anrufen und fragen bevor man eine Wohnung sucht. Der sogenannte Regelsatz für die Soziale Grundversorgung beträgt349,76 Euro. Das ist das Geld was man insgesamt zur Verfügunghat, die Rente schon inklusive. Es gibt auch keine Sonderzuwendungenmehr die früher mal üblich waren. Also Einrichtung,Kleidung, Stromnachzahlung ist alles schon inbegriffen. Auf demBescheid steht auch in freundlichen Worten, dass man Rücklagenbilden soll.


In der Regel ist es so dass dasSozialamt sich an die nächsten Verwandten wendet um das Geldwieder einzutreiben. Uns ist es auch nicht gelungen derSachbearbeiterin klar zu machen dass das nicht geht. Wenn manGerüchten glauben darf werden die Mitarbeiter dazu angehaltenstumpf zu sein. Wir haben uns Rechtsberatung geholt und sind nochmalmit unserer Sozialarbeiterin hingegangen nachdem sie mit dem Leiterder Behörde telefoniert hatte. Es gibt die Möglichkeit derÄmterhilfe. Das heißt das Sozialamt hier setzt sich mitdem Sozialamt am Wohnort der Angehörigen in Verbindung undbittet um Ämterhilfe. Dann stellt das dortige Sozialamt dieForderung an die Angehörigen und treibt das Geld ein. Somit wirdverhindert dass schon der Briefkopf der Behörde deinenAufenthaltsort verrät.

Das Sozialamt kann aber auch verfügendass sie in deinem speziellen Fall auf eine Überprüfung derVermögensverhältnisse der Angehörigen verzichtet. Dastun die nur sehr ungern. Wir haben wirklich ganz heftig kämpfenmüssen. Wir glauben die hatten Angst vor rechtlichenKonsequenzen die wir milde angedroht hatten falls sie den neuenNamen versehentlich irgendwo erwähnen.